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IAA München: Löst China die deutschen Automobilhersteller ab?

Chinesische IAA: BYD-Flotten, ausgefallene Testfahrzeuge mit ungewöhnlichen Namen und mehr asiatische Aussteller als deutsche. Es wirkt fast so, als ob sich die allgemeine und insbesondere die deutsche Automobilindustrie von den Chinesen in den Schatten stellen lassen.

Doch wieso ist das so?

Eine Vielzahl an chinesischen Modellen

Auf und um das Gelände der IAA stehen überall verteilt eine Vielzahl an chinesischen Automarken, unter anderem ganze Flotten von brandneuen Automarken, die bereits auf dem Weg zu den Händlern sind. Im Gegensatz dazu, sind von den deutschen Automarken wie dem Konzern von VW und der Stellantis-Gruppe nur vereinzelte Marken vertreten.

Die Präsenz der chinesischen Konzerne wie BYD, FAW, Chery oder Nio steigt kontinuierlich weiter an und sie sind drauf und dran die deutsche Autobranche zurückzustellen. Dennoch existiert noch keine führende Rolle der chinesischen Hersteller, auch wenn es den Anschein macht. Die deutschen Hersteller sind im Gegensatz zu den Chinesen zurückhaltender, den es fehlt eine Vielzahl an Modellen.

Häufig nicht wettbewerbsfähig im Detail

Zwar machen die chinesischen Modelle auf den ersten Blick einen guten Eindruck, die Qualität der Verarbeitung und auch die Ausstattung machen ein gutes Bild. Verlagert man die Fahrzeuge allerdings auf die Straßen, fällt schnell auf, dass es einige Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Eine zu harte Federung, eine zu geringe Batterieleistung und allgemeine europäische Softwareansprüche fallen hier als Kriterium ins Gewicht.

China-Marken: Ein unbeschriebenes Blatt?

Die Minderheit der Kunden kennen die Marken der chinesischen Hersteller. Nur Marken wie MG oder Polestar sind bekannter, allerdings nur durch den Nachlass der Europäer.

Der Erfolg der Chinesen kann zwar mit jedem Messeauftritt weiterhin wachsen, allerdings ist er dadurch noch nicht gesichert. Denn Erfolg ist vor allem durch die Bekanntheit messbar. In Europa braucht es für einen Durchbruch also mehr als nur große Bildschirme, kraftvolle Motoren oder bescheidene Fahrzeuge zu niedrigen Verkaufspreisen.

Bekanntheit erreicht man aber nicht nur durch fahrende Autos auf den Straßen, sondern das Online-Marketing und der Vertrieb über den Händler spielen zusätzlich eine große Rolle. Hier sind die Europäer den Chinesen einen Schritt voraus.

Starker europäischer Service

Die Europäer haben in der Vergangenheit ihren Fokus stark auf den Handel, den Kundenservice- und Kontakt gelegt. Wenn sich dies in der Zukunft wieder mehr stärkt, sind wir den Chinesen in Sachen Erfolg einen großen Schritt voraus. Sollten die Chinesen ihre bisherige Strategie im Bezug darauf nicht ändern, werden sie dauerhaft auch keinen Erfolg erzielen. An den Produkten der chinesischen Hersteller wird der Erfolg allerdings nicht scheitern, sondern dieser wird aufgrund von Design und Ausstattung vermutlich sogar weiter zunehmen.

Dauerhafter Erfolg noch unsicher

Der Preis ist der größte Faktor der über den Erfolg in Europa entscheidet. Wenn sich Hersteller wie BYD & Co. hier in einem passenden Abschnitt bewegen, können sie ihre Chancen auf dem Elektromobilitätsmarkt in Europa deutlich erhöhen.

Die europäischen Hersteller müssen sich in Sachen Kosten, Infotainment und der Geschwindigkeit mehr an die Standards der Chinesen anpassen. Die chinesischen Hersteller benötigt für die Fahrzeugentwicklung nur die Hälfte der Zeit, gegenüber den Europäern. Durch die Wettbewerbspräsenz der chinesischen Hersteller erhöhen sich allerdings auch die Innovationen der Autoindustrie in Europa.

Da es aktuell aber noch keine konkrete Vorstellung davon gibt, welche Marken dauerhaft an der Spitze sein werden, kann auch für die Chinesen noch keine Erfolgsprognose festgelegt werden. Der Wettbewerb wird nie konstant bleiben und wird immer vielfältiger. Daran müssen sich alle Hersteller, die Chinesen, sowie auch die Europäer, anpassen müssen.

 

Diskutier mit uns. Glaubst Du die Chinesen werden die europäischen und sogar die deutschen Automobilhersteller abhängen? Wie war Dein Eindruck auf der IAA? Gibt es noch weitere Aspekte, die in diesem Bericht keine Erwähnung finden?

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