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Mobilitäts-Emissionen müssen ab 2024 ausgewiesen werden

Sehr viele Unternehmen in Deutschland sind ab 2024 verpflichtet, ihre betrieblichen Mobilitäts-Emissionen auszuweisen, laut der EU-Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Diese CSR-Richtlinie gilt dann rückwirkend für das Geschäftsjahr 2023.

Geplant ist, dass auch alle nicht kapitalmarktorientierten Betriebe von der Berichtspflicht betroffen sind. Mindestens zwei der folgenden Kriterien müssen hierbei auf Unternehmensseite erfüllt sein:

  • Mehr als 250 Mitarbeiter
  • Nettoumsatz von mehr als 40 Mio. Euro
  • Bilanzsumme von mehr als 20 Mio. Euro

Betriebliche Mobilität ist weitreichend

Die EU-verpflichtende Definition der „betriebliche Mobilität“ ist weitreichend, u.a. zählen dazu die Pendler-Mobilität, Geschäftsreisen aller Mitarbeiter, die eigene Fahrzeugflotte usw. Diese neue Herausforderung an die Unternehmen verdeutlicht eine tiefgreifende Veränderung im Reporting-Wesen und den Verantwortlichkeiten. Denn Mobilitäts-Kennzahlen stehen auf einmal auf Augenhöhe mit Finanzkennzahlen. Viele Investoren betrachten schon heute die Nachhaltigkeitsberichte der potenziellen Investment-Unternehmen als wichtigen Bestandteil ihrer Investitions-Strategie. Handelspartner- und Kundenbeziehungen sowie neue Geschäftsanbahnungen werden in Zukunft auch von diesen „nicht-finanziellen Kennzahlen“ positiv beeinflußt. Ein automatisiertes und fehlerfreies Emissions-Reporting ist demzufolge ein Must-Have für die in die Pflicht genommenen Unternehmen.

Sehr viele Unternehmen managen ihren Fuhrpark mit Excel

Somit steht auch das Fuhrparkmanagement der Unternehmen, die bislang keinen Emissions-Report aufgelegt haben, vor einer weiteren arbeitsintensiven Aufgabe. Denn laut einer Studie des Bundesverbandes betriebliche Mobilität e.V. (2022) managen 95 % aller Unternehmen in Deutschland ihren Fuhrpark noch immer über komplizierte Exceltabellen und mithilfe von gesammelten Papierbelegen. Hierfür benötigen sie ca. 8 Stunden pro Woche. Kommt jetzt noch ein mit Excel gepflegter Emissions-Report der gesamten Fahrzeugflotte dazu, entsteht ein weiterer unnötiger Ressourcenverbrauch (Zeit/Kosten).

Darüber hinaus beinhaltet die CSR-Richtlinie folgenden wichtigen Passus: Wenn ein Unternehmen keine eigene Datengrundlage reportieren kann, werden statistische Werte hinzugezogen. Hier könnte ein Szenario eintreten, dass der statistische Median-Wert einen hohen Anteil an Verbrenner-Fahrzeugen zu Grunde legt. Und dies hätte dann einen hohen CO₂-Abgabepreis für das jeweilige Unternehmen zur Folge. Dieses Business-Risiko kann nur vermieden werden, wenn man jetzt handelt und zum Beispiel die Automatisierung eines CO₂-Reports der Fahrzeugflotte vorantreibt.

Mitarbeiter wollen ein breites Mobilitätsangebot

Ein weiterer Aspekt ist die übergreifende, betriebliche Mobilität des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Nehmen wir das Beispiel „Pendler-Mobilität“ hier mal Use Case. Schon allein die Anforderung, den Mitarbeitern eine „in-time und bequeme“ Transportmöglichkeit ins Unternehmen zu garantieren (bezogen auf die Überlastung der öffentlichen Nahverkehrs-Anbieter) rückt gesamtheitliche Mobilitätsangebote mehr und mehr in den Fokus. Breite Mobilitätslösungen, wie Dienst-Fahrräder im urbanen Bereich, Car-Pooling und digitale Mobilitätsbudgets werden zunehmend von Unternehmen angeboten.

Dies bedeutet, dass sich die Funktion des Fuhrparkmanagers zum Mobilitätsmanager wandelt. Und somit gewinnt die verpflichtende Aufgabe, innerhalb des CSR-Reports das gesamtheitliche Mobilitätsangebot automatisiert und einfach ausweisen zu können, noch mehr an betriebswirtschaftlicher Bedeutung. Ein tagesaktueller Überblick und die genaue Nachweisbarkeit der Mobilitäts-Emissionen auf Jahresbasis sind also der ausschlaggebende Erfolgsfaktor das zukünftige Mobilitätsmanagement eines Unternehmens.

Eine Softwarelösung für Fuhrparkmanagement, Fahrzeugvermietung und CarSharing

Die moderne Mobility Management-Software von remoso unterstützt diese Anforderungen in allen Belangen. Für das klassische Fuhrparkmanagement, CarSharing und die Fahrzeug-Vermietung. Vom CO₂-Modul bis hin zu Telematik-Lösungen bietet die „remoso Mobility Plattform“  alles notwendigen Features, um in Zukunft einfach und automatisiert die CSR-Richtlinie zu erfüllen.

Sie möchten jetzt Ihr Mobility-Management startbereit machen, um für das Geschäftsjahr 2023 Ihre betrieblichen Mobilitäts-Emissionen automatisiert und fehlerfrei ausweisen zu können?

Dann sind Sie bei uns richtig!

Die remoso GmbH entwickelt als führender Anbieter seit mehr als 30 Jahren Softwarelösungen für Flottenbetreiberkonzepte der individuellen Fahrzeugmobilität. Wir wissen ganz genau, worauf es bei einer effektiven Fuhrparkmanagement-Software ankommt. Unsere Motivation ist es, zusammen mit unseren Kunden Innovationen zu generieren, die Effizienz zu steigern und maximalen Nutzen im Fuhrparkmanagement zu generieren. Die entwickelten Softwarelösungen sind bereits in zehn europäischen Ländern im Einsatz. Ihre Mobilitätskonzepte der Zukunft unterstützen wir bereits heute mit Funktionserweiterungen für Fahrzeug-Abo, Rental und Sharing. Gerne unterstützen wir auch Ihr Unternehmen. Kommen Sie dafür gerne auf uns zu!

Unter folgendem Link können Sie ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. In diesem sprechen wir über Ihre Anforderungen und erörtern gemeinsam mögliche Schritte.

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