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E-Mobilität im Fuhrparkmanagement

Elektromobilität im Unternehmen wird immer wichtiger

In 2021 hatten 11 Prozent der angemeldeten Dienstfahrzeuge in Deutschland einen 100%-Elektroantrieb (Quelle: Dataforce). Andere Länder in Europa haben hier im Vergleich einen deutlich höheren Anteil. Trotzdem wird sich die Elektromobilität im Unternehmen auch in Deutschland in den kommenden Jahren stark weiter entwickeln und Fuhrparkmanager werden ihre Planungen dementsprechend aufsetzen. Denn es ist davon auszugehen, dass viele Dienstwagenberechtigte beim anstehenden Fahrzeugwechsel eine Entscheidung hin zu einem Elektroantrieb machen werden.

Wandel vom Fuhrparkmanagement zum Mobilitätsmangement

Das Fuhrparkmanagement zum E-Mobilitätsmanagement zu wandeln ist nicht nur auf Fahrzeuge bezogen, sondern betrifft gänzlich die Elektrifizierung der einzelnen Mobilität-Einheiten (z.B. E-Bikes, interne e-Shuttles). Alle Unternehmen können hier einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz beitragen und viele dieser Firmen sind ab 2024 ohnehin verpflichtet, ihre betrieblichen Mobilität-Emissionen auszuweisen laut der EU-Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Diese CSR-Richtlinie gilt dann rückwirkend für das Geschäftsjahr 2023. Dementsprechend sollten Flottenverantwortliche die Vorteile einer Elektrifizierung des Mobilitätsangebots im Unternehmen forcieren.

Analyse als Basis für eine neue E-Bedarfsermittlung

Empfehlenswert ist im ersten Schritt zu analysieren, nach welchem Muster die Fahrten der Mobilität-Einheiten gruppiert sind. Dienstwagen, die privat genutzt werden, haben hier sicherlich einen hohen Anteil und könnten bei ausreichender Ladeinfrastruktur beim nächsten Fahrzeugwechsel einfach in die Elektrifizierung geführt werden. Komplexer wird es bei Pool- oder Lieferfahrzeugen, die eine wechselnde Routenplanung haben. Der Wechsel zur Elektromobilität ist hier oftmals gar nicht darstellbar, da bei potenziell fehlender Ladeinfrastruktur auf der Wegstrecke zum Beispiel Lieferzeiten gefährdet sein könnten. Plug-in-Hybrid Fahrzeuge sind dementsprechend eine gute Alternative.

EU-weite CSR-Richtlinie verpflichtet sehr viele Unternehmen

Der nächste Schritt innerhalb der Bestandsaufnahme ist eine genaue Analyse, welche betriebswirtschaftlichen Vorteile der Wandel zur Elektromobilität im Unternehmen hat. Wie bereits geschrieben sind durch die EU-weite CSR-Richtlinie viele Unternehmen ab 2024 (rückwirkend für das Geschäftsjahr 2023) verpflichtet, ihre Mobilität-Emission auszuweisen. Und je weniger Emission die gesamten Einheiten ausstoßen im Jahr, umso geringer fallen die drohenden CO₂-Abgabepreise aus.

Darüber hinaus beinhaltet die CSR-Richtlinie folgenden wichtigen Passus: Wenn ein Unternehmen keine eigene Datengrundlage reportieren kann, werden statistische Werte hinzugezogen. Hier könnte ein Szenario eintreten, dass der statistische Median-Wert einen hohen Anteil an Verbrenner-Fahrzeugen zugrunde legt. Und dies hätte dann einen hohen CO₂-Abgabepreis für das jeweilige Unternehmen zur Folge. Dieses Business-Risiko kann nur vermieden werden, wenn der Flottenmanager jetzt handelt und zum Beispiel die Automatisierung eines CO₂-Reports durch eine Fuhrparkmanagement-Softwarelösung vorantreibt.

Elektromobilität hat geringere Gesamtbetriebskosten (TCO)

Ein wesentlicher Kostenvorteil einer elektrifizierten Fahrzeugflotte gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind die geringeren Gesamtbetriebskosten/TCO (Total Cost of Ownership) des Fuhrparks. So sieht man zwar noch immer einen durchschnittlich höheren Anschaffungspreis bei E-Fahrzeugen, aber die Lücke wird hier kleiner und ändert aktuell nichts daran, dass Elektrofahrzeuge gesamtheitlich geringere Kosten für das Unternehmen hervorrufen. In Wartungs- und Instandhaltung, Kraftstoffaufwendungen, Kfz-Steuern oder Wertverlust - um nur einige Kostenarten zu nennen - ist eine elektronische Fahrzeugflotte definitiv zu bevorzugen. Auch die Nutzungszeit im Vergleich hat ein eindeutiges Ergebnis. So liegt der durchschnittliche Erneuerungszyklus für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bei 36 Monaten und bei E-Fahrzeugen im Median bei 60 Monaten. Auch bei Garantiezusagen auf Einzelteile bieten die Hersteller von Elektrofahrzeugen längere Laufzeiten als bei Verbrennern. Und man könnte hier noch viele Beispiele aufzeigen, die innerhalb der Gesamtbetriebskosten einer Fahrzeugflotte eindeutig beweisen, dass der Wandel zu E-Fahrzeugen dem Unternehmen wertvolles Kapital einspart.

Softwarelösung liefert valide Daten zur CO2-Emission

Mit aktuellem Blick auf die Tatsache, dass heute noch immer viele Fuhrpark verantwortliche mit komplizierten Exceltabellen, Papierbelegen oder nicht vernetzten Daten aus anderen Abteilungssystemen eine Kostenanalyse erstellen, ist abschließend festzustellen. Mit einer reportingfähigen Fuhrparkmanagement-Softwarelösung könnte ein Fuhrparkmanager auf Knopfdruck eine valide Entscheidungsgrundlage erhalten und schnell beweisen, dass der Umstieg auf E-Mobilität im Flottenmanagement erhebliche Vorteile mit sich bringt.


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