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Autohersteller wechseln zu Wasserstoff

Ist Wassersoff und E-Fuels doch eine Alternative zur Batterie im Auto?

Die Zukunft der Antriebstechnologie in der Automobilbranche wird oft als elektrisch angesehen, aber einige Hersteller denken trotzdem über alternative Wege nach. Die dominierende Meinung ist klar: Die Zukunft gehört ganz klar der Elektromobilität! Oder vielleicht auch nicht?

Volkswagen unterstützt beispielsweise die Idee von sogenannten E-Fuels, auch synthetischen Kraftstoff genannt. Auch beim bayerischen Autobauer BMW gibt es Meinungen darüber, die dafürsprechen, den Verbrennungsmotor noch nicht ganz aufzugeben. Doch es gibt viele gravierende Argumente gegen E-Fuels. Hier sind nur drei davon:

  • Synthetischer Kraftstoff ist teuer und umweltschädlich in der Herstellung
  • E-Fuels sind sehr ineffizient
  • Die Energiebilanz ist schlechter als die von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Erdgas.

Das bedeutet jedoch nicht, dass synthetische Kraftstoffe in der Zukunft keine Rolle spielen könnten. Insbesondere für Flugzeuge und LKWs gibt es bisher nur wenige Alternativen zum Öl, und E-Fuels könnten diese Lücke schließen. Die meisten Autohersteller erkennen jedoch, dass E-Fuels für die Massenmobilität keine realistische Option sind. Es gibt jedoch eine Basis, auf der E-Fuels hergestellt werden können: Wasserstoff.

 

Ein Umdenken bei BMW

Ursprünglich hatte die deutsche Autoindustrie die Brennstoffzellentechnologie schon abgeschrieben. Es kursieren Meinungen darüber, dass ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug dreimal mehr Strom benötigen würde als ein Elektroauto. Dies liegt daran, dass Wasserstoff aufwendig hergestellt werden muss, was zusätzlichen Stromverbrauch bedeutet, anstatt den Strom direkt aus der Quelle zu laden. Zudem ist die Effizienz einer Brennstoffzelle nur geringfügig höher als die eines Verbrennungsmotors. Trotzdem gibt es in der Branche ein Umdenken. BMW erwägt nun, in Zukunft möglicherweise auf Wasserstoff zu setzen, entweder in Form eines Hybrid-Antriebs mit einer großen Speicherbatterie, die auch über Kabel aufgeladen werden kann, oder als eigenständigen Antrieb. Die Entscheidung bei BMW hängt jedoch nicht nur von der Technologie ab. Offenbar reicht die aktuelle Palette von Elektroautos der Münchner nicht aus, um die zukünftigen EU-Emissionsgrenzwerte einzuhalten. BMW ist nicht allein mit solchen Überlegungen. Toyota und Hyundai gehören zu den Herstellern, die bei der Brennstoffzelle weltweit führend sind. Das plötzliche Interesse einiger Hersteller an Wasserstoff rührt auch daher, dass sie die Möglichkeit fürchten, eine zukünftige Technologie zu verpassen, ähnlich wie es der deutschen Autoindustrie bereits einmal passiert ist.

 

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Brennstoffzellen sind grundsätzlich nicht nur für LKWs, sondern auch für andere Anwendungsbereiche interessant. Dazu gehören Zeppeline und sogar Flugzeuge. Brennstoffzellen werden auch in Wohnhäusern eingesetzt. In der Industrie wird Wasserstoff zudem in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die EU plant einen "grünen Korridor" für Europa, bei dem Wasserstoff aus Algerien und Marokko über Gasleitungen bis nach Norwegen transportiert wird, um den Energiebedarf der Industrie zu decken. Das erfordert leistungsfähige Brennstoffzellen.

 

Was bedeutet das für die Branche und die Politik?

Wasserstoff sollte ganz oben auf der Agenda der Bundesregierung stehen. Gleichzeitig sollten die Hersteller die Technologie nicht komplett abschreiben. Obwohl in naher Zukunft die Massenmobilität mit Wasserstoff unwahrscheinlich ist, bleibt die Weiterentwicklung dieser Technologie von großer Bedeutung. Sie aufzugeben würde bedeuten, dass die Unternehmen wieder von anderen Ländern abhängig werden, ähnlich wie es der Solarbranche in der Vergangenheit ergangen ist. Das darf nicht geschehen.

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