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Sollen Auto-Abonnements den Herstellern neuen Schwung bringen?

Sollen Auto-Abonnements den Herstellern neuen Schwung bringen?

Es wird 60 Prozent Wachstum erwartet!

Das Modell des Auto-Abonnements entwickelt sich zu einem zentralen Standbein in der Automobilbranche, während der Verkauf von Neuwagen in Deutschland weiterhin rückläufig ist. Das vergangene Jahr verzeichnete einen Anstieg von 30 Prozent bei Auto-Abonnements, wobei rund 63.000 Verträge abgeschlossen wurden, im Vergleich zu einem fünfprozentigen Rückgang im Neuwagenverkauf. Prognosen für 2023 gehen von insgesamt 100.000 Abo-Abschlüssen aus, was einem beeindruckenden Wachstum von fast 60 Prozent entspricht. Trotzdem bleibt der Markt im Vergleich zu den 2,5 Millionen neu zugelassenen Pkw in Deutschland im Jahr 2022 noch vergleichsweise klein.

Nahezu alle Fahrzeughersteller haben das Potenzial dieses Geschäftsfelds erkannt, wie das CAR-Institut berichtet. In Deutschland gibt es derzeit 18 Internetplattformen, die Auto-Abonnements vermitteln, im Vergleich zu neun Anbietern im Jahr 2020.

Wie unterscheidet sich das Auto-Abo vom Leasing?

Das Auto-Abo unterscheidet sich vom Leasing durch seine kürzere Vertragsbindung, was dem Kunden mehr Flexibilität bietet. Während Leasingverträge eine Bindung von mindestens zwölf Monaten erfordern, locken einige Abo-Anbieter mit Laufzeiten von nur einem Monat. Sogar Verträge über sechs oder neun Monate sind möglich.

Die Kosten variieren je nach Marke und Modell erheblich und reichen von wenigen Hundert Euro bis über 3000 Euro pro Monat. In dem monatlichen Pauschalbetrag sind jedoch fast alle Kosten enthalten, wie Wartung, Verschleiß, TÜV-Untersuchungen, Versicherung und Kfz-Steuer. Lediglich die Kosten für Benzin oder Strom müssen vom Kunden selbst getragen werden.

Welche Modelle werden verwendet?

Die Angebotspalette umfasst mittlerweile mehr als 600 verschiedene Modelle, von Kleinwagen bis zu teuren Sportcoupés. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der verfügbaren Modelle verdoppelt.

Nicht nur Massenhersteller wie Volkswagen oder Renault beteiligen sich aktiv, sondern auch Start-ups wie Finn oder der Autovermieter Sixt. Sogar Luxusmarken wie Porsche nutzen das Abo-Modell, um neue Kundengruppen zu erschließen.

Erfolgschancen durch Elektroautos?

Die Dynamik dieser Entwicklung zeigt sich seit 2018 nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und China, wo ebenfalls erhebliches Potenzial gesehen wird.

Ein entscheidender Faktor für die verstärkte Nutzung von Auto-Abonnements ist die kürzere Vertragsbindung, die den Kunden die Möglichkeit bietet, flexibler auf ihre Bedürfnisse zu reagieren. Neben etablierten Herstellern sehen auch Start-ups wie Finn oder der Autovermieter Sixt großes Potential in diesem Markt.

Ein interessanter Aspekt ist die Rolle des Auto-Abonnements als Testmarkt für neue Modelle, insbesondere im Bereich der Elektroautos. Einige Hersteller nutzen dieses Segment, um die Erfolgschancen ihrer neuen Modelle zu erproben. Volvo plant beispielsweise, ein neues elektrisches SUV auf den Markt zu bringen, dass sowohl im herkömmlichen Verkauf, als auch verstärkt im Abonnement angeboten wird. Dies ermöglicht es Kunden, kostengünstig und für eine überschaubare Zeit Elektromobilität zu testen.

Ausblick und Fazit

Die Hersteller sehen das Auto-Abo nicht nur als kurzfristige Umsatzquelle, sondern auch als Möglichkeit, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Durch die niedrigeren Einstiegsbarrieren hoffen sie, jüngere Kunden anzusprechen und diese langfristig an die Marke zu binden. Volvo geht davon aus, dass das durchschnittliche Einstiegsalter seiner Kunden durch das Abo-Modell um etwa zehn Jahre sinken könnte.

Andere Hersteller wie Toyota gehen ebenfalls davon aus, dass die Zahl der Auto-Abonnements in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Toyota hat eine eigene Mobilitätstochter gegründet, die auch Auto-Abos anbietet. Die Tochtergesellschaft Kinto hat derzeit etwa 150.000 Kunden in Europa und plant, diese Zahl bis 2025 zu verdoppeln.

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